Christian Krause
Schornsteinfegermeister
Gebäudeenergieberater

Aktuelles
 

Das neue Schornsteinfeger-Handwerksgesetz im Überblick


  • Anpassung an EU-recht
  • Mehr Pflichten und Eigenverantwortung
    für Haus- und Gebäudeeigentümer

  • Übergangsfristen gelten bis Ende 2012
  • Freier Wettbewerb für nicht hoheitliche
    Aufgaben des Staates

Zu den hoheitlichen Verpflichtungen des Staates gehört der Schutz von Leib und Leben. Bereits seit Jahrzehnten führen die Schornsteinfeger die hoheitlichen Aufgaben in Bezug auf die Feuerungsanlagen (Führen des Kehrbuches, Feuer-stättenschau und Bauabnahme) durch.

Im europäischen Vergleich hatte Deutschland bisher die geringste Anzahl von Personen- und Sachschäden durch Feuerungsanlagen. Und auch bei der Betriebssicherheit und beim Umwelt- und Klimaschutz liegt der Standard hoch.

Diese Vorsorge ist bereits heute und zukünftig die wichtigste Aufgabe des Schornsteinfegers.

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Was ändert sich kurzfristig?


  • Dienstleistungsfreiheit für zugelassene und anerkannte Schornsteinfegerbetriebe aus den benachbarten EU-Ländern

  • Nachweispflicht durch den Haus- und Gebäudeeigentümer

  • Bundeseinheitliche Gebührenordnung
    ab dem 1 Januar 2010

Schornsteinfegerbetriebe aus den benachbarten EU- Ländern wird eine Diens-tleistungsfreiheit für nicht hoheitliche Aufgaben des Staates eingeräumt. Voraussetzung dafür ist die Zulassung und Anerkennung der handwerklichen Qualifikation durch die Handwerkskammer. Zukünftig wird ein zentrales Register für Schornsteinfegerbetriebe beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr-kontrolle eingerichtet.

Zu den Aufgaben des Bezirksschornsteinfegermeisters gehört die lückenlose Dokumentation aller Arbeiten an Feuerungsanlagen. Das dient Ihrer Sicherheit. Alle Arbeitsausführungen, die nicht durch den Bezirksschornsteinfegermeister durchgeführt werden, müssen vom beauftragten Schornsteinfegerbetrieb in kostenpflichtigen Formblättern festgehalten und bei Ihrem Bezirksschornstein-fegermeister eingereicht werden. Verantwortlich für die ordnungsgemäße Abwicklung und damit für die Sicherheit der Feuerungsanlagen ist nach dem neuen Gesetz der Haus- und Gebäudeeigentümer.

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Änderungen ab 2013


  • Neue Berufsbezeichnung für
    Bezirksschornsteinfegermeister

  • Kehrgebührenordnung gilt nur noch für
    hoheitliche Aufgaben

Aus der Bezeichnung Bezirksschornsteinfegermeister wird zukünftig bevollmäch-tigter Bezirksschornsteinfeger.

Das Kehren und Überprüfen wird auch weiterhin gesetzlich vorgeschrieben sein und orientiert sich am technischen Stand Ihrer Feuerungsanlage. Die Fristen für die notwendigen Arbeiten werden Ihnen vom bevollmächtigten Bezirksschorn-steinfeger, innerhalb der nächsten vier Jahre, in einem amtlichen Bescheid (Feuerstättenbescheid) mitgeteilt.

Die Preise für alle hoheitlichen Aufgaben bei Feuerungsanlagen unterliegen weiterhin der Kehrgebührenordnung.

 

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Gewohnt gut

Ihr Schornsteinfeger vor Ort kennt sich aus. Durch die jahrzehnte lange Betreuung der Häuser und Anlagen in seinem Bezirk hat er optimierte Arbeitsabläufe entwickelt. Das bedeutet für Sie eine kostengünstige und effeziente Ausführung. Sollten Sie ihn auch zukünftig für die freien Arbeiten wählen, entfällt für Sie die Nachweispflicht.

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